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forumadmin
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FAQ

Postby forumadmin » 21 Oct 2016, 20:46

Mein Kind hat immer wieder Kopfschmerzen. Hat es Moyamoya?
Leidet Ihr Kind unter ständigen Kopfschmerzen oder Migräne? Hat es immer wieder Gliederschwächen, sensorische Störungen, Seh-Störungen oder Sprechprobleme? Dann lassen Sie Ihr Kind von einem Neurologen untersuchen und eine klinische Prüfung vornehmen. Sollte sich der Verdacht auf Moyamoya verhärten, ist es wichtig, mit einem auf Moyamoya spezialisierten Arzt Kontakt aufzunehmen.


Wie wird Moyamoya diagnostiziert?
Mit Hilfe bildgebender Verfahren können die wolkenartigen Moyamoya-Wucherungen erkannt werden. Man beginnt mit einem MRI-/MRA-Test (Magnet-Resonanz-Imaging und Magnet-Resonanz-Angiographie). Die Untersuchung des Grosshirns und der sechs Haupthirngefässe bestätigen den Moyamoya-Verdacht.


Welches Kind braucht eine Operation?
Ein Kind mit Moyamoya-Symptomen, das bei allen drei bildgebenden Verfahren (MRI, MRA und Angiographie) einschlägige Ergebnisse geliefert hat, braucht mit hoher Wahrscheinlichkeit Revaskularisations-Operationen. Bei diesen operativen Eingriffen wird die Blutzirkulation durch Bypässe wieder hergestellt. Weitere Attacken können so gestoppt werden. Das Kind kann danach wieder ein normales Leben ohne mentale und physische Beeinträchtigung führen.


Was ist ein EC-IC-Bypass?
Das ist eine Verbindung von zwei Arterien (Anastomose) von ausserhalb nach innerhalb des Schädels (extrakraniell nach intrakraniellen). Die eine Arterie Artery Temporales Superficiales STA liegt unter der Kopfhaut, die andere oben im Gehirn. Diese Zusammenführung der beiden Arterien ermöglicht es dem Blut, von oberhalb des Schädels an der Moyamoya-Wucherung vorbei direkt in das Gehirn zu fliessen.


Was ist eine indirekte Revaskularisation?
Wenn die Arterie oberhalb des Schädels oder des kortikalen Astes zu klein sind, ist eine indirekte Revaskularisation nötig. Bei diesem operativen Eingriff wird entweder der Kau-Muskel (Temporalis) oder die Hirnknochenhaut (Dura) direkt auf dem Gehirn platziert. Dies fördert über einen Zeitraum von mehreren Monaten die Bildung von neuen Gefässen.


Wie sieht die Moyamoya-Behandlung aus?
Ein Kind mit Moyamoya-Symptomen, das bei allen drei bildgebenden Verfahren (MRI/MRA, Angiographie und PET-Scan) einschlägige Ergebnisse geliefert hat, braucht mit hoher Wahrscheinlichkeit Revaskularisations-Operationen. Bei diesen operativen Eingriffen wird die Blutzirkulation durch Bypässe wieder hergestellt. Weitere Attacken können so gestoppt werden und das Kind kann danach wieder ein normales Leben ohne mentale und physische Beeinträchtigung führen.


Je nach Anzahl der nötigen Operationen variiert die Dauer des Spital-Aufenthalts zwischen sieben bis vierzehn Tagen.

Ohne Komplikationen findet die nächste Kontrolle rund sechs Monate nach dem operativen Eingriff statt. Dabei stehen eine klinische Untersuchung und Tests durch bildgebende Verfahren auf dem Programm.

Anschliessend folgen bis zur Pubertät je nach Krankengeschichte jedes bis jedes dritte Jahr weitere Kontrolluntersuchungen.

Original - http://moyamoya.net/fr-patienten/faq_130-de.html

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